Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Monat: März 2012

LemonAid Pfandkisten

Die LemonAid-Pfandkiste: Fühlt sich auf der Schanze wohl und hat sich dem Straßenbild angepasst 😉

Was haben Pfandkisten und Pfandsammler Andi, der im Müll nach wiederverwertbaren Flaschen und Dosen sucht, gemeinsam? Bisher nichts und das soll sich jetzt ändern. Die Kampagne ‚Pfand gehört daneben!’ kämpft für die aktive Mithilfe der Bevölkerung, Pfandflaschen nicht einfach in die Mülltonne zu werfen, sondern so zu deponieren, dass die Sammler sie gefahrlos mitnehmen können. Der Hamburger Kult-Limo-Hersteller LemonAid ist Partner der Pfand-Kampagne und glänzte mit einer grandiosen Idee: Die LemonAid-Pfandkiste. Auf der Schanze, im Karoviertel und in Altona zieren nun weiße Plastikkisten die Laternenpfähle und warten auf ungewolltes Leergut! Die Pfandsammler können die Schätze aus Glas, PET und Alu gefahrlos herausnehmen und müssen nicht mehr in Mülltonnen wühlen. Feiern und Helfen hat nun, abseits von schlauchboot-lippigen Charity-Ladies, eine nahezu symbiotische Ebene gefunden!

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mjam, Wichy!

Dreieckig und lecker!

Wichy?! Was wie ein digitales Haustier aus Fernost klingt, ist in Wirklichkeit eine gesunde und genussvolle Antwort auf zwiebelige Mettbrötchen und angetrockneter Käsesemmel, die sonst unseren mittäglichen Speiseplan so heimsuchen. Sushi mit drei Ecken! Bei ‚mjam‘ in der Großen Elbstraße 158 wird der revolutionäre Angriff auf unsere Geschmacksknospen hergestellt: Handflächengroße Reisecken, die wahlweise mit Lachs-Basilikum, Thunfisch-Kapern-und-Anchovis oder auch Chicken-Koriander gefüllt werden. Für unsere vegetarischen Freunde gibt es Tomaten-Rucola Wichys, die auch für Carnivores ein Genuss sind! Der Clou: Alle herzhaften Variationen sind umwickelt mit einem knusprigen Nori-Algen-Blatt, das in der pfiffigen Verpackung kross bleibt und herrlich knispert, wenn man es endlich aus seinem Verhüterli geschält hat.

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Sängerkrieg im Opernloft

...mal anders!

Oper?! Allein das Wort löst bei Euch schlagartig einen Fluchtreflex aus? Alles was Euch dazu einfällt, sind dicke Frauen mit Wikingerhelmen, die viel zu lange Wagner-Arien schmettern, während ihr neidisch beobachtet, wie das Kinn Eures Sitznachbarn langsam auf seine Brust sinkt und er selig Schäfchen zählt? Dann ist die Zeit absolut reif, sich in einer Opern-Aufführung mal gepflegt einen hinter die Binde zu kippen, während die Sängerinnen ihren Busen lasziv an Eurem Tischnachbarn reiben. Wie? Sowas passiert in der Oper nicht? Ihr wart wohl noch nicht beim Sängerkrieg im Hamburger Opernloft…ich schon und hach, es war ein Erlebnis!

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Krug und gut!

Krug und gut!

Der Krug in der Paul-Roosen-Straße kuschelt sich gemütlich in eine dichte Efeuhecke und versteckt sich dort, bis seine hungrigen Erstbesucher verzweifelt die Nachbarläden abklappern, um rauszufinden, wo denn nun die angesagteste Weinstube Hamburgs zu finden ist. Der ‚Krug‘ verbindet also die Menschen. Draußen wie drinnen. Wir sind eingeweiht und finden den ‚Krug‘ mühelos in brizzeliger Vorfreude auf den Abend.

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Kleiner Drache Kokosnuss

Der kleine Drache Kokosnuss

Kinder haben so viele Fragen: „Mama, woher kommen die Babies?“, des öfteren auch: „Wann kriege ich ein I-Pad?“ und gelegentlich: „Ich darf doch die Wände mit Fingermalfarbe verschönern?“ Alles Fragen, die sich leicht beantworten lassen: „Der Storch bringt sie, warum???“, „Wenn du alt genug bist!!“ und ein glasklares, leicht hysterisches „Nein!!!“ Doch die Frage, die meine fünf-jährige Tochter nach einer Lesung ihres Lieblingsbuches ‚Der kleine Drache Kokosnuss‘ beschäftigt, lässt mich ratlos mit den Achseln zucken:

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Kaffeeklatsch mit Ingo Siegner

Foto mit freundlicher Erlaubnis von Ingo Siegner

Liest Ingo Siegner vor, hängen die Kinder an seinen Lippen und glucksen vergnügt über die lustigen Bilder, die er auf Flipcharts von seiner Figur zeichnet: Dem kleinen Feuerdrachen Kokosnuss. Ingo Siegner ist ein geborener Geschichten-erzähler und Autor der ‚Kokosnuss‘- Bücher hat keine Berührungsängste mit seinen Lesern und ist selten um eine Antwort verlegen. So hatten auch meiner Leser und Mit-Kokosnuss-Liebhaber(chen) so einiges zu klären. Ingo Siegner hat sich die Zeit für ein Interview genommen, um unsere Fragen in sprichwörtlich epischer Länge zu beantworten. Das Interview musste anschließend etwas gekürzt werden, sonst hätte es nicht ins Internet gepasst. Zum neuen Buch ‚Kokosnuss bei den Indianern‘ gab es auch schon ein paar spannende Neuigkeiten zu berichten…

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William Turner

William Turner im Bucerius Kunst Forum

Ist das Kunst – oder kann das Weg? Eine überdimensionale Blondine holt sich gerade eine Blasenentzündung in unserer Binnenalster und die gesamte Stadt diskutiert darüber, ob das Kunst sei. Schwierige Frage und sie schreckt auch viele ab. Denn, Hand aufs Herz, wer nutzt das Feuilleton der Tageszeitung ausser, um darauf Kartoffeln zu schälen? Wenn ich mich durch die schlauen Texte arbeite, dann nur mit einem Fremdwörterbuch auf dem Schoß.

Ich mache mir lieber mein eigenes Bild von der Kunst und reihe mich artig mit 70 weißhaarigen Mephisto-Schuh-Trägern in die Schlange vor das Bucerius Kunst Forum ein. Uns wird William Turner versprochen: ‚Der Maler der Elemente‘. Ehrlich gesagt, habe ich die stille Vermutung, dass hier auch Heizdecken avisiert wurden. Egal, ich komme tatsächlich noch als Studentin rein, obwohl die Altersgrenze bei 27 liegt und ergattere die letzte Audiotour, was soll mir jetzt noch passieren?

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