Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

mjam, Wichy!

Dreieckig und lecker!

Wichy?! Was wie ein digitales Haustier aus Fernost klingt, ist in Wirklichkeit eine gesunde und genussvolle Antwort auf zwiebelige Mettbrötchen und angetrockneter Käsesemmel, die sonst unseren mittäglichen Speiseplan so heimsuchen. Sushi mit drei Ecken! Bei ‚mjam‘ in der Großen Elbstraße 158 wird der revolutionäre Angriff auf unsere Geschmacksknospen hergestellt: Handflächengroße Reisecken, die wahlweise mit Lachs-Basilikum, Thunfisch-Kapern-und-Anchovis oder auch Chicken-Koriander gefüllt werden. Für unsere vegetarischen Freunde gibt es Tomaten-Rucola Wichys, die auch für Carnivores ein Genuss sind! Der Clou: Alle herzhaften Variationen sind umwickelt mit einem knusprigen Nori-Algen-Blatt, das in der pfiffigen Verpackung kross bleibt und herrlich knispert, wenn man es endlich aus seinem Verhüterli geschält hat.

Zwei die einzogen, um das Fastfood zu revolutionieren

Die Idee für den gesunden Snack hatte der ehemalige Unternehmensberater und mjam-Mitgründer Lars Schwenk bereits 2009. Seine beruflichen Reisen nach Asien lehrten ihn, die dortige Snackküche zu schätzen. Also importierte er die Idee des leichten Fastfoods nach Deutschland. Zwischen Kartoffel und Brot muss noch Platz für Reis sein, dachte er sich und fand den richtigen Partner, um das Projekt ‚mjam-Wichys‘ in die hanseatische Küchen-Realität zu verfrachten: Sascha Jürgens. Der Küchenprofi kochte unter anderem im Hamburger Sternehaus Louis C. Jacob. Die Zeit war also reif für eine Revolution des Fastfoods.

Reiß mich auf!

Drei Monate haben die Jungs an der richtigen Reiskomposition für die Wichys getüftelt und Sushi-Meister vom Hof gejagt, die dem Wichy-Reis mit Zucker und Essig zu nahe rückten. ‚Das passt nicht zu unserem gesunden Konzept‘ sagt Gründer Schwenk. Wenig Fett, keine Konservierungsstoffe, viel Geschmack ist das Credo!

Entblättert man einen Wichy (siehe Foto), ist schon die Verpackung ein Innehalten und Staunen wert: Die Verschlusslasche teilt die Verpackung in zwei Hälften. Zzzzip. Fertig. Jetzt vorsichtig eine Seite abziehen, umgreifen und auch die zweite Seite sanft abziehen. Das Noriblatt ist in einer fidelinschen Plastikhülle vom Reis getrennt und bleibt so unglaublich kross. Jetzt REINBEISSEN und dem Aroma die Bühne überlassen!

Viele Wege führen zum Wichy

Jetzt habt ihr Hunger, oder?! Dann komme ich besser zu dem Teil, der erklärt, wo man die leckeren Teile bekommt. Möglichkeit 1: Schnappt Euch ein paar Freunde und luncht einfach im quietschgrünen Bistroteil in der Fabrik in der Großen Elbstraße. Hier gibt es neben den Wichys eine täglich wechselnde Tageskarte mit frischen und hervorragend gekochten Gerichten. ‚Warte, die Wichys werden eben frisch gemacht‘ ist ein Satz, den man im Convienience-Food-Segment eher selten hört. Hier ist er so normal, wie das ‚Moin‘ auf dem Fischmarkt.

Das Beste zum Schluss - Wichy Nachtisch

Möglichkeit 2: Die Reisecken gibt es in ausgewählten Edeka Läden in Hamburg, in der Kaifu Lodge und bei Perfetto Karstadt. Eine Übersicht findet Ihr hier.

Waaaas? Ich habe Leser, die nicht aus Hamburg kommen und jetzt echt hungrig sind? Dann kommt Möglichkeit 3 ins Spiel: Lasst Euch die Wichys einfach zuschicken! Innerhalb von zwei Tagen kommen sie im Thermopaket frisch zu Euch.

Das Beste zum Schluss

Nachtisch passt immer, sagt meine Oma! Bei mjam auch! Während Japaner entsetzt gucken, freut sich das Germanenherz, denn die Wichys gibt’s auch in SÜSS! Die Aprikosenfüllung des norifreien Wichy rundet eine Mahlzeit gebührend ab. So, jetzt hab ich auch Hunger! Die kluge Hausfrau sorgt vor und hat noch einen kleinen Vorrat im Kühlschrank, mjam.

Vorheriger Beitrag

Sängerkrieg im Opernloft

Nächster Beitrag

LemonAid Pfandkisten

  1. Liebe Sina, vielen Dank für diesen Bericht. Das macht ja richtig Lust, bei Edeka zu stöbern und vor allem, diese Wichys mal zu probieren. Ich schau mal. Viele Grüße Sabine

Schreibe einen Kommentar

Läuft mit WordPress & Theme erstellt von Anders Norén