Privatsphäre bei Facebook

Privatsphäre-Einstellungen lassen sich spielend einfach ändern!

Privatsphäre und Facebook? Das passt ungefähr so gut zusammen, wie gute Laune und Zahnschmerzen. Der Meinung sind zumindest zahlreiche Kritiker der sozialen Netzwerke. Richtig ist jedenfalls, dass wir Netzkinder unserer Umwelt weitaus mehr mitteilen, als sie vermutlich wissen möchte. ‘Ich esse gerade mein Tomaten-Puten-Sandwhich’ hat ja auch ungefähr so viel Nachrichtenwert wie die Gurkenernte des Kleingartenvereins in Castrop-Rauxel. Seit Kurzem gibt es noch mehr Grund zum Teilen: Webdienste, die z.B. Musik streamen oder das Sammeln von Bildern anbieten, sind seit Anfang des Jahres als App über das Facebook-Konto abrufbar. Für mich ein willkommener Anlass einmal mein Screencast-Debut zu feiern und zu zeigen, wie spielend einfach es ist, die Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook zu ändern.

Ob spotify, pinterest (mehr zu pinterest auf Sinas Welt gibt’s hier) oder beispielsweise der Social Reader von stern.de, sie sind alle eng mit Facebook verzahnt und nutzen so die viralen Vorteile des Netzes. Die Voreinstellungen sind für gewöhnlich darauf ausgelegt, dass ich meinen Freunden permanent mitteile, was ich innerhalb dieser App so treibe: welche Songs ich höre, welche Bilde ich pinne oder welche Artikel ich lese. Auch wenn Facebook diesem News-Tsunami bereits Einhalt geboten hat, ist es nicht jedermanns Sache, komplett die vituellen Hosen runterzulassen. Zugegeben, so richtig aufgefallen ist mir das auch erst, als eine Bekannte meine automatisch geposteten Pinterest-Bilder-Infos wie folgt kommentierte: ‘Sag mal, hast du nichts anderes zu tun, als Bilder zu gucken, oder was?!’ Dieser kleine Aha-Effekt verdeutlicht einmal wieder, wie unachtsam wir mit den sozialen Medien umgehen. Unser Nutzungsverhalten erinnert da eher an eine flauschige Schafherde als an mündige und medial erfahrene Bürger.

Es grüßt der ‘gläserne Nutzer’? Das passiert nur, wenn man sich nicht ausreichend mit den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook auseinandersetzt. Für meinen Geschmack der allererste Weg direkt nach dem Einrichten eines Profils bei Facebook. Das Web-Magazin t3n hat treffend beschrieben, wie facebook hier gehörig aufgeräumt hat. Die Nutzer können seit der Chronik-Wende nun viel besser über ihre persönlichen Daten bestimmen. Das gilt zumindest für den Austausch mit anderen Facebook-Nutzern. In welchem Ausmaß Facebook wichtige Daten über uns hortet, steht auf einem anderen sehr sehr langen Blatt Papier und soll heute nicht Thema sein (Die Packung hebe ich mir für ein anderes Posting auf ;) ).

Leider wissen immer noch zu wenige Facebook-Nutzer, dass man eine gewisse Macht über seine Privatsphäre-Einstellungen hat und dass das Teilen von Daten mit anderen Nutzern nicht zwangsläufig passieren muss. Aus diesem Grund habe ich mein allererstes Screencast diesem Thema gewidmet. Schaut doch einfach mal rein, denn ‘sharing ist zwar caring’ aber eben nicht Pflicht.

(Das Beispiel am stern.de Social Reader ist bitte auch nur als ein Solches zu verstehen. Ich habe sämtliche Apps auf stumm gestellt und diese App dient lediglich zur Darstellung, wie es funktioniert. Ich schätze die Infos von stern.de, nur möchte ich sie, egoistisch wie ich bin, ganz allein lesen.)

Interessante Links zu Privatsphäre-Einstellung bei Facebook:

http://t3n.de/news/facebook-privatsphare-update-wissen-327250/
http://www.website-marketing.ch/1809-datenschutz-bei-facebook/
http://www.klicksafe.de/themen/kommunizieren/soziale-netzwerke/facebook-privatsphaere-schuetzen-durch-richtige-einstellungen/
http://pr-blogger.de/2012/02/10/keine-facebook-privatsphare-fur-markenbotschafter/

2 Gedanken zu “Privatsphäre bei Facebook

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