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Ergebnisse der klout-Umfrage

klout – Ergebnisse der Umfrage auf sinaswelt.com

klout. Heiß diskutiert oder eiskalt ignoriert? Das wollte ich genauer wissen und habe eine Umfrage zum Thema Reputationsdienste im Internet durchgeführt. Die Ergebnisse der Auswertung gibt es nun hier. Diese Befragung hat keinen externen Auftraggeber. Sie ist allein meiner unbändigen Neugierde geschuldet und dem Wunsch, ein wenig standardisierte Ordnung ins Informationswirrwar zum Thema klout zu bringen. Die Ergebnisse stelle ich Euch in der nachfolgenden Slideshare zur allgemeinen Verfügung.

Das klout-Gespenst

Kann ein Messwert über ein berufliches Schicksal entscheiden, wie es bei dem mittlerweile berühmten und viel zitierten Erlebnis von Sam Fiorella der Fall war? In einem Einstellungsgespräch konnte er nicht sagen, wie hoch sein klout-Score ist, da er von diesem Dienst nie etwas gehört hat. Trotz vieler Jahre Berufserfahrung wurde er daraufhin von einem jüngeren Bewerber mit höherem Score ‚ausgestochen‘.

‚The interviewer pulled up the web page for Klout.com—a service that purports to measure users’ online influence on a scale from 1 to 100—and angled the monitor so that Fiorella could see the humbling result for himself: His score was 34. “He cut the interview short pretty soon after that,” Fiorella says. Later he learned that he’d been eliminated as a candidate specifically because his Klout score was too low. “They hired a guy whose score was 67.”(Quelle: wired.com)

Dieses Schreckgespenst geistert bei uns in Deutschland mittlerweile ebenfalls durch die Medien. Trifft es tatsächlich zu? Wie sehr beeinflusst der klout-Score das ‚daily business‘ der Netzbewohner? Achten sie darauf, dass ihr Score stetig steigt? Ist der Score mittlerweile in Einstellungsgesprächen zu einem festen Bestandteil geworden? Bekommen Influencer mit einem höheren Score eine Upgrade im Hotel oder vielleicht ein Freibier an der Hotelbar? Viele Fragen, die in den Ergebnissen dieser Umfrage Antworten finden.

Im letzten Blogpost habe ich Euch bereits einige Resultate zu demographischen Aspekten der Teilnehmer aufbereitet. In der folgenden Slideshare findet Ihr die Ergebnis-Sammlung nebst Erläuterungen von mir.

Die Umfrage-Ergebnisse auf einen Blick

Die Umfrage wurde in drei Fragen unterteilt, die die Bereiche Bekanntheit, Aktivität und Einstellung zum Web-Dienst klout, sowie Einsatz im Marketing abdecken. Im Sinne der Übersichtlichkeit bleibe ich bei dieser Struktur.

1. Wieviele Social-Media-Nutzer haben überhaupt Kenntnis über den Reputationsdienst klout? Zwei Drittel der Teilnehmer sind mit Reputationsdiensten wie klout, Kred oder Peerindex, vertraut. Lediglich 19% der Befragten haben angegeben, dass sie den Webdienst klout gar nicht kennen. Stolze 66% haben ein Konto bei mindestens einem Reputationsdienst.

63% der Befragten geben an, dass sie ihren klout-Score kennen. Der Durchschitts-klout-Score dieser Umfrage liegt bei 44 Punkten. Da der durchschnittliche klout-Score normalerweise bei 25 Punkten liegt, kann ich behaupten, dass die Umfrage auch von zahlreichen Influencern mit höheren Scores beantwortet wurde. Ein Drittel der Befragten kennen ihren Score überhaupt nicht und 17% geben an, den Punktestand nur selten zu überprüfen. Es sind also keine klout-Fanatiker unter den Teilnehmern.

So entsteht der klout-Score. Quelle: ethority.com

Laut den Angaben der Teilnehmer sind sie hauptsächlich Influencer in den Bereichen Social-Media, Blogging und Marketing. Es finden sich aber auch Einflussnehmer für die Themenaspekte Pancakes und Archäologie. Was es nicht alles gibt. Da drängt sich die Frage auf, wie man eine Pancake-Expertise aufbaut und ob ich nicht umschulen sollte. Meine Pfannkuchen sind nämlich ausgesprochen schmackhaft.

Wie beeinflusst der Score die Teilnehmer im alltäglichen Leben?  Lediglich 6,2% mussten den Score bereits angeben. Dies geschah nur in zwei Fällen bei einem Bewerbungs-gespräch und in einem Fall bei einem Check-in in einem 5-Sterne Hotel. Der Einfluss ist demnach noch zu vernachlässigen.

 

2. Wie aktiv wird dieser Dienst genutzt? Beeinflusst er die Teilnehmer in Ihrer im Social-Media-Nutzung? Wie schätzen sie die Validität ein?
Die Aktivität im klout-Konto kann man u.a. durch die Vergabe von +k (quasi der ‚like‘-Button von klout) messbar machen. Dazu gaben 53% der Teilnehmer an, bereits +k erhalten und auch vergeben zu haben. Die durchschnittliche Anzahl liegt bei 0-10 +k im Monat. Allerdings wurden im Schnitt erheblich mehr +k vergeben. Anscheinend greift das spielerische Prinzip von klout frei nach dem Motto: ‚gibt’s du mir ein +k, kriegst du auch eines von mir‘ bei den Teilnehmern. Die Nutzer, die sich öfter im klout-Konto tummeln, nutzen also auch die Möglichkeiten zur Interaktion mit anderen Usern.
Wie steht es um die Meinung der Teilnehmer zur Frage der Messbarkeit, Valitdität und Bedeutung des klout-Scores? Der Score hat laut Meinung der Teilnehmer wenig Einfluss auf ihre Social-Media-Nutzung:
  • der Score ist kein Werbeargument (auch nicht für klout-‘Pros‘),
  • bietet eher eine Übersicht des jeweiligen Stellenwerts des Influencers,
  • ist allerdings nur bedingt eine Bewertung der Expertise
Die Mehrzahl der Teilnehmer sehen wenig Einfluss des Scores auf ihre Nutzungs-gewohnheiten im sozialen Netz:
  • nur ein geringer Prozentsatz möchte mit dem Score Vergünstigungen erlangen,
  • die Mehrzahl sorgt weder aktiv dafür, dass der Score steigt
  • noch denken die Teilnehmer an den Score während des Publizierens
Die Meinung zu Validität und Vergleichbarkeit der klout-Scores:
  • ein Drittel hält die Erhebungsmethode des Scores eher nicht für valide, 20% sind überhaupt nicht von der Validität überzeugt,
  • 40% stimmen eher zu, dass der Score manipulierbar ist, 22% stimmen dem ganz und gar zu,
  • 36% halten es für sehr bedenklich, dass der Score ein Einstellungskriterium sein kann.

3. Welche Zukunft sehen Marketer in Reputationsmessungen für den Online-Marketing Bereich? klout und seine ‚Perks‘ – ein Bonussystem, das Brands einsetzen können, um für sie relevante Influencer mit Vergünstigungen zu belohnen – sind auf dem deutschen Markt noch nicht angekommen:

klout und seine ‚Perks‘ Quelle: ethority.com

  • Nur 8% der Teilnehmer haben sich für Perks beworben,
  • 20% haben welche erhalten,
  • Nur 11 Teilnehmer haben diese dann eingelöst
  • und dies hauptsächlich für Visitenkarten

Die Befragten halten klout mehrheitlich eher nicht für ein relevantes und erfolgversprechendes Marketing-Tool. Allerdings sind auch 33% der Meinung, dass der Dienst auf dem deutschen Markt zukünftig noch an Bedeutung zunehmen wird.

Die Umstellung von klout

Die Umstellung auf den neuen klout-Look und die Einführung der ‚Moments‘ fand exakt im Umfragezeitraum statt. Die Auswertung hat allerdings gezeigt, dass das keine merklichen Auswirkung auf die Angaben der Teilnehmer gemacht hat. Vermutlich hat diese Umstellung hauptsächlich die Social-Media-Experten und Monitoring-Fachleute aufgescheucht. So wie Frank Tentler, der die Umstellung der Moments in seinem facebook-Beitrag sehr hart aber, wie ich finde, treffend zusammengefasst hat:
Das neue Klout ist für den professionellen Einsatz jetzt selbst als Einstiegs-Tool sinnfreier Kinderkram. Moments sind ok, Topics sind fein, aber alles andere bringt zu wenig für zu viel Arbeitsaufwand.  Es macht nur noch Sinn, wenn man seinen „Social Impact“ nach aussen darstellen will. Aber als Job-Pusher ist es jetzt in der Version nicht mehr einfach für Aussenstehende lesbar und daher unbrauchbar (…).‘

Die klout-Umfrage hat jedenfalls soviel Klarheit gebracht, dass der Reputationsdienst klout das Leben der Netz-Bewohner (noch) nicht maßgeblich beeinflusst, wenige Nutzer die Erhebunsmethoden für nachvollziehbar, valide und den Score für vergleichbar halten. Auch im Marketing-Bereich ist für das ‚Perk‘-Modell noch viel Luft nach oben. Die Tendenz geht also eher zur ‚eiskalten Ignoranz‘ als zur ‚heißen Debatte‘

Der mediale ‚Sturm‘ zum Thema klout ist in meinen Augen eher eine laue Brise, die man allerdings weiter beobachten sollte, denn keiner kann die Zukunft der Reputationsmessung im Netz vorhersagen.

Ihr wollt noch mehr über klout erfahren? Dann werft einen Blick in mein keeeb-Board. Hier gibt es weiterführende Informationen zum Thema!

 

 

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keeeb mir die Welt

  1. Liebe Sina, vielen Dank für diese hoch interessante Auswertung und Umfrage. Ich war gespannt auf das Ergebnis und deine Auswertung und Zusammenfassung hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Damit hast du dir so einige +k „verdient“. Nee wirklich, ich finde es total interessant. Und auf dein Pfannkuchen-Rezept bin ich gespannt 🙂
    LG Sabine

    • sina

      Oh, da werde ich ja rot! Danke, Sabine!! Dann reiche ich das Pfannkuchen-Rezept wohl bei Zeiten mal nach 😉

  2. Timmy

    Hi Sina,

    Ich bedanke mich auch für deine Arbeit, auf die ich über deinen ZEIT-Link gestoßen bin.
    Leider ist deine Arbeit eine Moment-Aufnahme. Wichtig finde ich, dass sogar gefordert wird, darüber zu sprechen, denn ob KLOUT erfolgreich wird oder nicht, sei erst einmal Nebensache. Diskutiert sollte eher, was im Wesentlichen hinter dieser Messungsvariante steckt. Ich finde, dass es schlussendlich ein weiterer Versuch der lahmenden Medienwelt (vor allem Marketingwelt) seinen zunehmenden Qualitätsverlust der Branchen-Bedeutung abzufangen. Ich finde es spannend, denn eigentlich wird in der Welt der Ruf nach richtiger Kommunikation zunehmend lauter. Und mit Klout zeigen die Branchen wenig Innovationsgeist und eine Aktion die eher gegen richtiger Kommunikation steuert. Statt die gewachsene Blase wieder etwas Luft zu entziehen, so dass ihre Haut wieder flexibler und beständiger wird, rührt sich die Medienwelt ein neues Seifenwasser an. Dabei braucht man sich nur die Preisspirale in dieser Branche anschauen, die immer weiter abwärts geht.
    Klout wird bestimmt irgendwo seinen Erfolg verzeichnen, das ist auch solange ok, solange die Medienwelt allmählich beginnt sein Gehirn einzuschalten.

    Danke für deine Auswertung.

    LG, Timmy

    • sina

      Lieber Timmy, vielen Dank für Deine ausführlichen Kommentar! Ich teile Deine Meinung darüber, dass klout ein Thema des ‚Hirneinschaltens‘ ist und dass es vieler Gespräche darüber bedarf. Allerdings bin ich auch der Meinung von Herrn Eck (ZEIT Artikel), dass es der Dienst im Datenschutzland Deutschland eher schwer haben wird! Viele Grüße Sina

  3. Dennis

    Ich bin auch ueber den Zeit-Artikel und dessen Kommentare hierher gelangt. Der Klout-Score ist fuer mich symptomatisch fuer den Drang in der angelsaechsischen Welt, alles und jeden zu ranken, selbst wenn es keinen Sinn ergibt. Aber ungeachtet dessen ist der Klout score (und auch Peerindex) ausserhalb des englischsprachigen Social Web nicht wirklich brauchbar. Soziale Netzwerke, die nicht in den USA populaer sind, werden in diesem Score (noch) nicht beruecksichtigt. Dabei gibt es noch genug lokale/regionale Platzhirsche. In Deutschland Xing statt LinkedIn. In Russland Vkontakte statt Facebook. In China Weibo. Und wie steht es mit Blogs? Werden die ueberhaupt bei diesen Scores beruecksichtigt?

    • sina

      Hallo Dennis, danke für Deinen Beitrag! Zu den Blogs ist mein letzter Stand, dass man ’nur‘ wordpress gehostete Blogs einbinden kann. Meinen konnte ich bisher auch noch nicht adden, da er selbst-gehostet ist…wie du schon sagst, klout bildet nur einen Bruchteil der Kommunikationstränge ab… aber wie gesagt, das mit der Blogeinbindung ist ohne Gewähr!

  4. Hallo Sina,

    sehr interessanter Beitrag! Ich bin selbst bei Klout und finde den Dienst sehr wertvoll. da ich so sehen kann welcher meiner Facebook Freund ist ein Influencer und kann als Botschafter meiner Brand tätig sein.

    lieben Dank nochmal
    Grüße Mike

  5. Hallo Sina, danke für den interessanten Artikel! Einen Hinweis noch zum Artikel von Sam Fiorella, ich kann mir vorstellen, dass er nicht wegen des niedrigen Klout-Scores von einem jüngeren Bewerber ‚ausgestochen‘ wurde, sondern dass er als Marketing-Experte sich nun für eine VP-Stelle bewirbt, und gar nicht weiß, was Klout ist.

    Auch wenn steht „Later he learned that he’d been eliminated as a candidate specifically because his Klout score was too low.“ kann ich gut vorstellen, dass seine Nicht-Wissenheit von Klout auch beigetragen hat.

    Viele Grüße, Oliver

    • sina

      Hallo Oliver, danke für Deinen Kommentar! Da ist sicherlich etwas Wahres dran! Ich bin mit dem Fiorella Beispiel auch vorsichtig und habe es mehr oder weniger als Beispiel für das Schreckgespenst klout genannt. Man kennt ja die viel bemühten Geschichten, deren Ursprung irgendwann gar nicht mehr klar sind aber jeder hat sie zitiert.

  6. Hi Sina,

    Absolutely great post, this is very current in my brain right now.

    I recently had some experiences with Klout which have shown me some uses. But you have brought up some great facts I did not know.

    I have to agree I would be scared if my personal Klout score was something to be rated by in the working world. A system that can be manipulated.

    Gamification is a scary idea in the business world…my personal oppinion is that there is a use for these systems, but they are NOT the holy grail of the marketing world. They are merely an indicator, nothing more or less.

    Many thanks Sina,

    Rob

    • sina

      Hey Rob, thanks for your kind words. I’m happy I could give you some informationen you didn’t have before. The concept of klout, peerindex and all the other reputation services is scary in a way. But as long as you keep thinking about it just as one method to measure your digital footprints (and their impact), you should be fine! 🙂 I’m recently planning to write an follow-up-post to klout, due to the update they had a few weeks ago. So stay tuned.

    • greg

      language* ..ups

      joa und schoenes ding sina, nice job
      but still, wer ist klout

      auch wenn dieser eigentlich doch voellig belanglose trash an „influence“ gewinnen wird, wie ich befuerchte ,
      die kiddies heutzutage definieren ihren status schon viel eher ihren status nach fb like etc, wenn ich auf das fb profil meiner nachbarin schau, die ist 18 und kriegt pro profile bild update schon jedes mal 250 likes, das sind bei mir spháeren in die ich auf keinsten vordringen kann, liegt aber auch daran dass viele meiner teilweise ueber 25 jahre alten fb freunde auch was besseres zu tun als 24/7 online zu sein .. das maedel so gesehen natuerlich auch gleich die neue h&m kollektion tragen etc (und es wird von mind. 250 gesehen usw…..)
      leute um inhalte gehts hier nicht, das sind oberflaechlichkeiten claro, aber wenn das maedel typ model ist und n paar anstaendige fotos auf ihrem profil hat und dazu noch talent zur selbstdarstellung hat reicht das (und auf einmal finde ich da sogar schon fast authentisch, trifft naemlich auch alles auf meine nachbarin zu.. ^^)

      kenn klout seit jetzt aber umso mehr das in meinem schaedel current ist (:P) umso mehr spontane assoziaten erweckt das, und umso mehr potential hat das auch, mehr als ich mir eigentlich selber eingestehen will, aber das kommt alles noch von ganz von alleine

      gruesse

  7. Liebe Sina,

    herzlichen Dank für die viele Arbeit, die du dir gemacht hast. Du gibst mir mit deinem Artikel eine sehr gute Orientierung und Einblick in spannende Details. Ich finde es z.B. sehr interessant, dass zwei Teilnehmer gebeten wurden, ihren Klout-Wert anzugeben und finde es klasse, dass du die Situationen angegeben hast.

    Noch mal danke und ich wünsche dir ein schönes Wochenende,
    viele Grüße
    Olivera

  8. Hallo Sina,

    wohin die Reise mit Klout gehen wird, zeichnet sich momentan nur schemenhaft am Horizont ab. Deine Umfrage, welche ist sehr hilfreich finde, betrachte ich als weitere Möglichkeit, Klout ins Bewusstsein zu rufen. Jedoch hoffe ich, dass damit der „Zeigefinger“ bewusst vermieden wird. Wieso? Das Social Web erzeugt permanent verknüpfte Informations- und Beziehungsgeflechte, die man ohne eine Gewichtung unmöglich für eine ganz konkrete Situation nach ihrer Bedeutung auflisten kann. Diese Herausforderung kennen wir alle bei den Suchmaschinen, wo auf eine konkrete Suchanfrage die vermeintlich gewollten Antworten in der korrekten Priorisierung angezeigt werden sollen. Für das Social Web existiert dafür zum Beispiel Klout.

    Wie ich in meinen Blogartikel verwies, ist Klout gegenwärtig ein „schwieriges Pflaster“ für Unternehmen. Jedoch veröffentlicht weder Google noch Facebook seine Algorithmen. Wieso sollte dies Klout tun, wenn alle drei Kandidaten (Google, Facebook und Klout) als Variable für ihre Berechnungen nur öffentliche Informationen über einen Nutzer bzw. eine Nutzerin nehmen?

    Ich persönlich empfehle die Auseinandersetzung mit diesen (Reputations-)Diensten wie Klout & Co, damit man für diese Thematik sensibilisiert wird.

    Sina, Du erwähntest eine Fortsetzung zu dem Thema Klout. Für wann planst Du sie?

    Frohe Ostern,

    Ralph

    • sina

      Hallo Ralph, vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Ich bin – wie du – auch gegen den erhobenen Zeigefinger, denke, dass klout ein Dienst ist, der sich zu beobachten lohnt. Marco Jansen hat das in einem Experiment ‚der digitale Tod‘ schon einmal gemacht (http://www.lifeofmarco.de/klout-analyse-teil-1/) und es zeigt, dass der klout Score zu Weilen sehr willkürlich zu sein scheint. Der neue Rollout von klout für Unternehmen könnte interessant sein, zumal man nun die so genannten Influencer tatsächlich wieder suchen/ausfindig machen kann. Damit habe ich mich aber noch nicht genug auseinandergesetzt, um das bewerten zu können. Die Fortsetzung zu klout meinerseits muss noch ein wenig warten (leider).

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