Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Monat: November 2012

Streets of death

Blick auf eine geteilte Stadt: Belfast. View from Cavehill (1995)

Die Love-and-write-Parade auf sinaswelt.com ist in vollem Gange und da hab ich doch auch noch ein kleine Kurzgeschichte in petto. ‚Streets of death‘ ist entstanden, nachdem ich eine Freundin und ihre Familie in Belfast besucht habe. Der teilweise sehr gewalttätige Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten, die sich eine Stadt teilen, ging mir danach sehr nah. Die Eindrücke machten sich in Form einer englischen Shortstory Luft. Gibt es eine Hoffnung für die Liebe zwischen so viel Hass und Gewalt?

 

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Love-and-write-Parade

Herzschmerz gehört zum Erwachsenwerden dazu!

Carolin Neumann ist schuld oder ich oder wir beide. Jedenfalls stellte sich nach dem veröffentlichen meiner jungendsündigen Kurzgeschichte ‚Zwei Tage im Herbst‘ schnell raus, es gibt viele von uns. Die Liebe zum Schreiben teile ich offensichtlich mit einigen Netzkindern. Das hat mich sehr neugierig gemacht. Aus diesem Grund rufe ich in fröhlich aufgeregter Spannung eine Blogparade aus. Klettert in den Keller, sucht in der Abstellkammer und in verstaubten To-do-Körben oder einfach in den hintersten Speicherecken Eures Computers. Ich will Eure Geschichten. Egal ob Herzschmerz, Liebesglück oder Abendteuer. Was hat Euch als Teenager so bewegt, das Ihr es niedergeschrieben habt? Die Prämisse ist: Imperfection is beauty! Die Texte müssen (dürfen) nicht vollendet sein! Füttert Eure Blogs bis zum 1. Dezember mit Euren jugendlichen Gedanken und verlinkt sie mit diesem Post.  Ich bin sehr gespannt auf eure Kurzgeschichten! Let the Love-and-write-Parade begin!

Zwei Tage im Herbst

Verschollene Manuskripte aus meiner Kindheit

Was einem nicht alles so in die Hände fällt, wenn man mal aufräumt. Mir sind heute Manuskripte entgegen geflattert, die ich schon fast vergessen habe. Geschichten, die ich im zarten Alter von 14 oder 15 geschrieben habe. In einer Lebensphase in der man normalerweise ausgeht und Spaß hat. Nun, ich hatte auch Spaß am Schreiben. So entstand auch das folgende Stück, dass ich für Euch transkribiert habe. Ich habe mein jüngeres Ich gefragt, was ich editieren darf und wir haben uns darauf geeinigt, dass ich die Lesefreundlichkeit etwas ‚verbessern‘ darf. Ich habe also ein weinig an der Interpunktion gefeilt und ein paar Textpassagen rausgeschmissen, damit es nicht zu langatmig wird. Ich hatte damals viel Zeit 😉 Trotz allem ist es der komplette Wortlaut der der Teenager-Sina. Den Lesern, die sagen, dass das Thema wenig teenyhaft ist, muss ich Recht geben. Dennoch ist es eine rein fiktive Geschichte und hat mit meinem eigenen Leben nichts zu tun. Ich kann nur vermuten, dass mich das Thema in der Zeit beschäftigt hat. Vermutlich weil ich über ähnliche Schicksale gelesen habe und diese schockierende Erfahrung in meinen Geschichten verarbeitet konnte. Nehmt Euch am besten ein bisschen Zeit zum Lesen.

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Monitoring Camp Hamburg

Bar-Camp-Demokratie: Die Session-Vorstellungen. Jeder darf seine Session dem Publikum präsentieren, das Publikum entscheidet, welche Session gesetzt wird.

Monitoring ist…

‚Die Voraussetzung für die Beteiligung an Gesprächen – aufs Internet übertragen und aus Sicht des Kommunikationsmanagements also vor allem Voraussetzung für die Entwicklung und Umsetzung von Social-Media-Strategien‘.

Eine Aussage, die nicht nur Thomas Pleil im Handbuch der Online-PR* in den Focus rückt, sondern auch das Fazit, das ich aus dem Monitoring Camp mit nach Hause genommen habe. Nach knapp einer Woche Durchlaufzeit, habe ich die Monitoring-Profis, wie Stefan Everts (@hirnrinde), Christine Heller (@punktefrau) oder Tim Krischak (@t_krischak) zunächst ausreden lassen, um Ihre Beiträge in mein Resumee einfließen zu lassen. Dieser Post ist also auch ein Aggregat der Gedanken der anderen Teilnehmer. Alle Beiträge, Fotos, Charts und Präsentationen findet Ihr wie immer gesammelt in meinem keeeb-Board.

Das Monitoring Camp, das vom 9. bis zum 10. November in Hamburg stattfand, war meine erste Möglichkeit, einmal in den Geschmack eines Bar-Camps zu kommen. – Eine jener (Un-)Konferenzen der Netzgemeinde, die zum einen Klassentreffen und zum anderen Thinktank ist. Die Organisatoren Stefan Evertz (brandwatch), Stefanie Assmann (elbkind) und Silke Schipmann (Dialog Artists) haben alles gegeben, um das Event in der Netzwelt ordentlich nachklingen zu lassen. Als Newbe im Social Media Monitoring war es für mich ebenso aufregend wie unheimlich. Die bange Vorstellung, nur Bahnhof zu verstehen, hinterließ doch das mulmige Gefühl, dort nicht richtig zu sein. Das legte sich allerdings schnell,  als ich das ein oder andere vertraute Gesicht in der Runde der 160 Teilnehmer sah. Wie das von Malte Klauck, der während des Monitoring Camps tolle Fotos geschossen hat und die Atmosphäre hervorragend einfing. Es sollte eine wunderbare und lehrreiche Erfahrung werden.

keeeb mir die Welt

Es gibt viele Möglichkeiten Netz-Inhalte zu ordnen, eine davon ist keeeb.com

Frank Schirrmacher hat uns gewarnt. Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und prominente Netzkritiker unkte in seinem Buch ‚Payback‘ über unser Zukunft als Sklaven unserer Computer. Offen gestanden, habe ich das Buch in meiner Netzkind- Starrköpfigkeit höchst unbefriedigt zugeklappt. Allerdings hat sich eine zentrale Aussage festgesetzt:

‚Ich bin noch nicht bereit, den Bankrott zu erklären. Aber ich bin unkonzentriert, vergesslich und mein Hirn gibt jeder Ablenkung nach. Ich lebe ständig mit dem Gefühl, eine Information zu versäumen oder zu vergessen, und es gibt kein Risiko-Management, das mir hilft. (…)’ (S. 15)  (Achtung, echtes Zitat! Für die Jüngeren unter uns, das Buch ist GEDRUCKT, es gibt hierzu keine Verlinkung ;))*

Wer ehrlich ist, der kennt es von sich selbst: Ständig blinkt irgendwo ein rotes Lichtlein auf. Es erinnert uns daran, dass unser Typ gerade im facebook- oder google-Chat gefragt ist. Parallel pingt die Maibox. Eine Nachricht flattert herein und gesellt sich zu den anderen 217. Neugierig und in dem stillen Wissen, dass eine Mail über Leben und Tod entscheiden könnte, öffnen wir sie. Und schwupps, ist der Text verschwunden, den wir gerade gelesen haben. Es ist zum Haare raufen! Gibt es denn keine Lösung für diese Informations-Lawine, abgesehen vom Eremitenleben in einer Tonne? Offline ist doch auch keine Lösung… Die gute Nachricht ist, das Internet bietet viel Raum für neue Ideen. Darunter auch solche, die das Informations-Universum für uns ordnen wollen. So wie keeeb.

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