Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Dreizehn

2013 – wird ein gutes Jahr!

Wir haben einen Weltuntergang und den wohlverdienten Kater von der letzten Nacht lebend überstanden. Hurra, 2013 ist da. Da lohnt es sich doch einmal tief in die leere Kaffeetasse zu schauen: Was bringt das neue Jahr? Mein Bloggervorbild Daniel Rehn hatte bereits die Idee, seine Zeit nicht mit Rückblicken zu verplempern und wagte einen Ausblick ins zukünftige Netzjahr.  Ebenfalls sehenswert: Eine sehr amüsante Jahresvorschau des Bayrischen Rundfunks. Die Redaktion prognostizierte mutig, dass der Berlin-Brandenburg-Flughafen nicht im März fertiggestellt wird, der FC Bayern die Champions League zu Hause gewinnt und Lanz den Weltklimagipfel moderiert. Ich schließe mich nun den Kaffeesatzlesern meines Vertrauens an und wage den Blick voraus. Eines steht jedenfalls unumwunden fest: 2013 wird ein ein Hammerjahr. Für uns alle. Ich hab da so ein Gefühl.

Zunächst aber ist ein Jahr der Wahl. Neben den Deutschen, wählen auch die Italiener einen neuen Staats-Häuptling. Entgegen aller europäischen Hoffnungen, schafft Berlusconi es wieder einmal, das Land zu regieren blamieren. Das ein oder andere Gesetz bedarf doch noch einer präsidialen Anpassung, um den Arrest des Bunga-Königs zu verhindern. Bei uns lehnt sich die Kanzlerin-Mutti derweil entspannt zurück und genießt den Ausblick, wie sich ihre politischen Mitstreiter selbst zerlegen. Das britische Königshaus bekommt ein Baby und beschäftigt damit wochenlang die Boulevard-Presse. Anderes Weltgeschehen gerät unter der royalen Berichterstattungs-Flut ins Abseits. Die ersten Kreisssaal-Aufnahmen von Mutter und Kind auf dem Titel der ‚Neuen Post‘ stellen sich wenig später als plumpe Fälschungen heraus. Deutschlands Omis sind entsetzt. Neigt sich dann ein schöner und wohltemperierter Sommer dem Ende, wird unsere ewige Kanzlerin im Wahl-Herbst als sesshafteste Regierungschefin der Welt in die Geschichte eingehen.

Platz machen: Alles in die Luft jagen, was im letzten Jahr nicht so gut gelaufen ist, um Raum für neue Pläne und Träume zu schaffen.

Für unsere Hansestadt bringt 2013 das Ende des Hamburger Freihafens. Die Elbphilharmonie wird nicht fertig gestellt und die Kosten sprengen die 500 Mio. Euro-Grenze. Passend dazu erhöht der HVV seine Preise um satte 3,5%. Die Situation am Hamburger Wohnungsmarkt treibt den Suchenden weiterhin Wuttränen in die Augen. Hamburg organisiert sich und veranstaltet Lichterketten, für die Umgestaltung der Elbphilharmonie zu sozialem Wohnraum mit Kinderbetreuungseinrichtungen. Erfreulicher wird es allerdings auf der Gründerseite. Da es auch 2013 viele neue Startup Ideen geben wird, die sich gegen die widrigen Gründungs-Bedingungen durchsetzen, bleibt die Szene weiter spannend. Es wird das Jahr des Crowdfundings.

Und was ist mit mir?

Persönlich gesprochen, ist mir die Zahl Dreizehn schon mal sehr sympathisch. Oft unterschätzt und in abergläubischen Kreisen als Unglücksbringer geschmäht, halte ich sie für eine äußerst vielversprechende Zahl. Die Dreizehn wurde als erste Zahl bei der Premiere der Lotto-Ziehung gezogen. Das Album ’13‘ der Ärzte hat meine Jugend maßgeblich beeinflusst – wenn auch nur mit mäßigem Lernerfolg. Besonders in Kombination mit einem Freitag, war sie für mich jeher eine Glückszahl. Zudem ist sie die sechste Primzahl und die kleinste Mirpzahl. Klein aber oho. Passt irgendwie.

Horoskop sagt: Alles wird sein gut. Na dann!

Das Horoskop sagt mir für 2013 voraus: Allet wird dufte! Gesundheit, Liebe, Beruf. Was es auch ist, nur Positives zu verzeichnen. Wenn ich dann einmal zitieren darf:
‚Ihr Berufsleben ist reich bewegten relational, profitable Zusammenarbeit, fruchtbare Vereinbarungen für Ihre Zukunft angekündigt. Anlässe der Veränderungen müssen kommen mehr nah an Ihre Ambitionen. Sie werden mit den Umständen, die neues Wissen an Sie, und was bringen konfrontiert werden danach wird Türen für Sie öffnen auf professioneller Ebene.‘

Äh, ja…klingt doch super. Glaube ich jedenfalls. Was dieser yodaeske Ausblick auf meine berufliche Zukunft allerdings lesbar konstatiert, sind offene Türen. Für mich wird 2013 ein Jahr voller Möglichkeiten. Es wird ein Jahr des Wandels und des Wachsens.

Was wünsche ich mir für das Jahr 2013? Die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf. Ein kreatives Schaffen, ohne perment das Gefühl zu haben, eigentlich niemandem gerecht zu werden. Das wünsche ich mir übrigens für alle arbeitenden Eltern. Thomas Gottschalk kommt zurück und moderiert wieder ‚Wetten dass??‘, weil Markus Lanz sich spontan für eine Expedition zum Mars entschieden hat. Nicht zu vergessen: Der hehre Wunsch, dass meine Kinder mir den Kaffee ans Bett bringen nachdem sie die ofenfrischen Knack-und-Back-Brötchen auf den mit Tischtuch gedeckten Frühstückstisch gestellt haben und sich trollen, um dann gemeinsam das Kinderzimmer aufzuräumen! Träumen darf man doch noch, oder?!

Ich könnte Euch an dieser Stelle versprechen, dass es ein Jahr der neuen Blog-Kultur sein wird, wie Johnny Haeusler sie auf Spreeblick.com ausruft. Ja, ich könnte ebenfalls lautstark schwören, mehr Blogposts zu produzieren, auf anderen Blogs mehr zu interagieren und fleißig zu verlinken. Aber das wäre nur Kaffeesatzleserei. Versprechen kann ich nur eines: Beim Schreiben zunächst an Euch, lieber Leser, zu denken. Stets im Sinne, was Euch interessieren und informieren könnte. In diesem Sinne bedanke ich mich für Eure Treue und wünsche Euch allen ein wunderbares, kreatives und vor allem glückliches Jahr Zweitausend-Dreizehn! Denn das wird es werden. 🙂

 

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  1. oh, liebe Sina, das Jahr 2013 wird ein Hammerjahr … Das wäre so richtig nach meinem Geschmack.

    Drücken wir uns gegenseitig feste die Daumen

    LG
    das „Sternchen“

    • sina

      Liebes Sternchen, ich danke dir besonders für deine tatkräftige Unterstützung! Die Daumen sind gedrückt! 🙂

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