Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Kategorie: Entrepreneure

audioguideMe

So kennt man sie: das audioguideMe Team: (v.l.n.r.) Hannes Wirtz, Paul Bekedorf, Christoph Tank

Es gibt Gründer, die mir persönlich sehr am Herzen liegen. Warum? Genau kann ich das gar nicht sagen. Ich vermute jedoch, weil mich ihre Leidenschaft für die eigene Startup-Idee fasziniert. Dass sie sich von nichts und niemandem sagen lassen, die Idee würde nicht funktionieren. Dass sie sich nicht vor Innovationen scheuen, deren Finanzierungsart oft ebenfalls erst noch erfunden werden muss und somit sehr riskant ist. Denn innovative Ideen haben oft am Anfang noch kein etabliertes Geschäftsmodell. Das bedeteut konkret: zahllose unbezahlte Stunden Arbeit, wenig Schlaf, viel Stress, hohes Risiko, trotzdem Lächeln. Aus Überzeugung. Das kenne ich gut. Diese Leidenschaft ist echt, da sie aus sich selbst heraus entsteht. Um so mehr freut es mich, wenn ein solches Durchhaltevermögen belohnt wird. Wie in diesem konkreten Fall mit dem Team des Hamburger Startups audioguideMe. Paul Bekedorf, Hannes Wirtz und Christoph Tank  haben eine Audio-Community aufgebaut, deren Nutzer an jedem beliebigen Ort Audio-Aufnahme zum Standort auf die Plattform laden können. Sie sind nicht nur wahre Schätzchen, sondern auch hilfsbereit und haben verstanden, dass das Internet eigentlich aus unsichtbaren pulsierenden Verbindungen zwischen Menschen besteht, die man auch pflegen muss. Ein Gespräch mit den Dreien ist immer amüsant und man hat selten das Gefühl, sie würden PR-Sprechblasen von sich geben. Nein, sie geben immer ein Teil ihrer Gründerleidenschaft weiter. Das ist wunderbar. Das ist selten. Jetzt hat das Team eine neue Android App ‚audioguideMe Stories‘ in Zusammenarbeit mit der Hamburger Agentur Appmotion herausgebracht und wurde für den Design Award 2015 als auch für den Deutschen Radiopreis (!!) nominiert. Ehrlich. Die Startup-Mutti ist ein bisschen stolz. Für Hamburg Startups habe ich ein kleines Interview mit den Gründern und Lasse Lüders von Appmotion gemacht, das ich Euch wärmstens an Herz legen möchte:

 

Blogge mehr, Frau!

Um mich dazu zu bringen auch wieder mehr über Hamburger Themen außerhalb meiner Startup Blubberblase zu schreiben, haben die Jungs von audioguideMe mir einen Widgetcode geschickt. Erst mal eingebaut (siehe Karte unten) wird mir die Dringlichkeit klar, hier mal wieder ein wenig mehr zu schreiben 😉 Erst mal sind es nur drei meiner Restaurant-Beiträge, die ihr auf der Karte anhören könnt. Ich gelobe Besserung. Derweil empfehle ich einen Besuch bei Hamburgs Brücken von Sabine aka @kurzundknapp und Hamburg Mittendrin, die bereits fleißig Beiträge vertonen. Besonders für ältere Menschen, die nicht mehr gut Lesen können, ist das ein Segen. Sie bleiben so immer auf dem Laufenden und können sich das Weltgeschehen einfach anhören. Sehe nur ich diese Markt-Chance? Ich glaube nicht … da geht noch Einiges. Ich drücke den Jungs von audioguideMe jedenfalls alle Daumen! Rock on!

Webfuture Award 2013

Ali Jelveh von Protonet im Speeddating mit einem Jurymitglied
(Bild: Hamburg@work/ Claudia Hettwer)

Es passiert nicht alle Tage, dass der Coworking-Space und Gründerhort betahaus Hamburg, aus allen Nähten platzt. Am 28. Februar ist das anders. Alles ist an diesem Event-Tag scheint anders zu sein. Geschätzte 110 Menschen aus der Hamburger Gründer-, IT- und Medienszene drängen sich im betahaus, um den diesjährigen Gewinner des Webfuture Awards 2013 zu feiern. Das von Hamburg@work ausgetragene Event findet einmal jährlich statt und prämiert bereits seit 2006 das kreativste und innovativste Startup der digitalen Wirtschaft aus der Metropolregion. In diesem Jahr haben sich rund 50 Startups für den Award beworben. Jedoch nur acht von Ihnen haben es ins Finale geschafft und durften während des Vormittags ihre Kräfte im Speeddating mit der Jury messen. Übrig blieben die drei Finalisten gestigon, Protonet und eboost, die nun vor dem erwartungsvollen Publikum pitchen sollen. Der Gewinner kann sich auf eine Reise ins Silicon Valley freuen.

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SugarShape

Laura und Sabrina von SugarShape

Die SugarShape-Girls Sabrina Schönborn und Laura Gollers haben im wahrsten Sinne ein kurvenreiches Jahr hinter sich. Seit ihrem Sieg beim Startup-Weekend Hamburg im letzten Jahr ist viel passiert. Sie haben mit SugarShape einen Online-Shop für BHs in außergewöhnlichen Größen etabliert, der als eine Co-Creation-Community die Kunden in die Produktentwicklung einbindet (mein letzter Blogpost stellt die beiden außergewöhnlichen jungen Damen einmal vor – also gern mal reinlesen!). Nach einem Jahr war ich sehr neugierig, wie sich das Unternehmen gemausert hat und hatte 1001 Frage an die Beiden. Also lud ich zum Kurvengespräch auf ein Käffchen mit den SugarShape-Mädels. Macht Euch doch auch schnell einen und gesellt Euch zu uns :).

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LemonAid Pfandkisten

Die LemonAid-Pfandkiste: Fühlt sich auf der Schanze wohl und hat sich dem Straßenbild angepasst 😉

Was haben Pfandkisten und Pfandsammler Andi, der im Müll nach wiederverwertbaren Flaschen und Dosen sucht, gemeinsam? Bisher nichts und das soll sich jetzt ändern. Die Kampagne ‚Pfand gehört daneben!’ kämpft für die aktive Mithilfe der Bevölkerung, Pfandflaschen nicht einfach in die Mülltonne zu werfen, sondern so zu deponieren, dass die Sammler sie gefahrlos mitnehmen können. Der Hamburger Kult-Limo-Hersteller LemonAid ist Partner der Pfand-Kampagne und glänzte mit einer grandiosen Idee: Die LemonAid-Pfandkiste. Auf der Schanze, im Karoviertel und in Altona zieren nun weiße Plastikkisten die Laternenpfähle und warten auf ungewolltes Leergut! Die Pfandsammler können die Schätze aus Glas, PET und Alu gefahrlos herausnehmen und müssen nicht mehr in Mülltonnen wühlen. Feiern und Helfen hat nun, abseits von schlauchboot-lippigen Charity-Ladies, eine nahezu symbiotische Ebene gefunden!

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