Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Kategorie: Restaurants

Beachclub 28-Grad

Ein bisschen Karibik in Wedel (Foto: Mit freundlicher Genehmigung von 28 Grad)

Gefühlte 28 Grad. Es ist endlich heiß in Hamburg und alle haben Lust auf Sommer. Das „Wir fahren heute an den Strand!“ meines Gatten findet daher großen Beifall. Die Brut hüpft vor Begeisterung und Mutti waltet ihres Amtes und packt die Taschen. Timmendorf…wir kommen! Ich träume von der Ostsee und wache in Wedel (!) wieder auf. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber kennt ihr dieses blanke Entsetzen, wenn man blind etwas Süßes erwartet und dann etwas Saures bekommt? Das ist ungefähr das Gefühl, das mich auf dem Parkplatz heimsucht…“Ein Beachclub??? In Wedel???“ entfährt es mir etwas zu laut, „was sollen wir denn hier? Hat der überhaupt schon auf?“

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mjam, Wichy!

Dreieckig und lecker!

Wichy?! Was wie ein digitales Haustier aus Fernost klingt, ist in Wirklichkeit eine gesunde und genussvolle Antwort auf zwiebelige Mettbrötchen und angetrockneter Käsesemmel, die sonst unseren mittäglichen Speiseplan so heimsuchen. Sushi mit drei Ecken! Bei ‚mjam‘ in der Großen Elbstraße 158 wird der revolutionäre Angriff auf unsere Geschmacksknospen hergestellt: Handflächengroße Reisecken, die wahlweise mit Lachs-Basilikum, Thunfisch-Kapern-und-Anchovis oder auch Chicken-Koriander gefüllt werden. Für unsere vegetarischen Freunde gibt es Tomaten-Rucola Wichys, die auch für Carnivores ein Genuss sind! Der Clou: Alle herzhaften Variationen sind umwickelt mit einem knusprigen Nori-Algen-Blatt, das in der pfiffigen Verpackung kross bleibt und herrlich knispert, wenn man es endlich aus seinem Verhüterli geschält hat.

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Krug und gut!

Krug und gut!

Der Krug in der Paul-Roosen-Straße kuschelt sich gemütlich in eine dichte Efeuhecke und versteckt sich dort, bis seine hungrigen Erstbesucher verzweifelt die Nachbarläden abklappern, um rauszufinden, wo denn nun die angesagteste Weinstube Hamburgs zu finden ist. Der ‚Krug‘ verbindet also die Menschen. Draußen wie drinnen. Wir sind eingeweiht und finden den ‚Krug‘ mühelos in brizzeliger Vorfreude auf den Abend.

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Ein Abend in der Bullerei

Das Bullereirad wartet vor der Tür

Ich gebe es zu, ich bin verwöhnt! Mein Mann kocht. Gelegentlich vor Wut aber meistens in seinem Reich – unserer Küche. Es ist schon ein Segen, Paul Bocuse geheiratet zu haben, es hat aber auch erhebliche Nachteile: Man wird pingelig, vor allem wenn man Essen geht und die übersichtlichen Kreationen auf den Restauranttellern lange nicht so gut schmecken, wie zu Hause. Der sparsame Blick des Obers beim „mein Mann kocht das aber besser!“ macht es auch nicht einfacher.

Zum Glück darf ich ab und zu kulinarische Überraschungen erleben,  bei denen auch mein Gatte bewundernd die Augenbrauen hochreisst und zugeben muss: „Der Arsch kann kochen!!“

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