Sinas Welt

Von Hamburg bis ganz weit weg

Schlagwort: Hamburg

Collaboration – ein Interview mit Moritz Avenarius

Viel Spaß beim Dreh: Das Interview mit Fridel zu Backyard TV Collaboration

Es klingt wie Raktenwissenschaft, ist aber des Netzmenschen täglich Brot: Die digitale Zusammenarbeit. Das Thema Collaboration und sein Wandel bedingt durch das Internet und zahlreicher z.T. kostenlosen Cloud-Services, wie beispielsweise Dropbox, hat mich in den letzten zwei Monaten durch das Backyard TV Projekt stetig begleitet. Ich hatte das Vergnügen im Rahmen meiner Arbeit bei beebop die redaktionelle Leitung für das Filmprojekt der Initiative Hamburg@work zu übernehmen. Die Aufgaben: Recherche, Planung, spannende Interview-Partner auswählen, ansprechen, mit der Idee anstecken und final vor der Kamera u.a. zu ‚Collaboration‘ ausquetschen. Es war aufregend, erhellend und hat unglaublichen Spaß gemacht. Das Ergebnis des städtischen Vorhabens der Startup- und Kreativ-Szene Hamburgs eine angemessene Bühne zu bieten, lässt sich bereits im ersten Film der bisher 3-teiligen Serie sehen. Ihr könnt das Projekt hier weiter verfolgen.

Das Thema wollte mich nicht loslassen und ihr kennt meine Terrier-Qualitäten wenn es um mehrwertigen Content geht. Aus diesem Grund bat ich den ‚Zukunftslotsen’ Moritz Avenarius bei einem Käffchen um ein Gespräch. Moritz ist ausgebildeter systemischer Innovationsberater für analoge Veränderungsprozesse in die digitale Zukunft. Er hat interessante Antworten auf die Frage, welche Möglichkeiten Unternehmen heute mit Hilfe von Collaboration zur Verfügung stehen: Neben Firmenkulturpflegen und Fachkräftebinden birgt das Thema noch viele weitere Chancen…

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StartUp@Reeperbahn – SXSW Flair in Hamburg

StartUps@Reeperbahn – das Pitch-Event der anderen Art

Leidenschaft. Blickt in die Augen von Entrepreneuren, die von ihrer Geschäftsidee –  ihrem Baby – erzählen, als hätte es gerade zeitgleich Laufen und Schreiben gelernt, dann wisst ihr, was ich mit Leidenschaft meine. Jedoch ist es ein gewaltige Hürde für Startups, diese flammende Liebe auf Investoren zu übertragen, deren Kind eigentlich eher auf den knappen Namen ROI hört. Dieses Anstecken wird Teil eines ‚überlebenswichtigen‘ Lernprozesses, den es auf diversen Pitching-Events zu perfektionieren gilt. Eine außergewöhnliche Möglichkeit bietet sich nun in Hamburg: Der Startup@Reeperbahn Pitch, der am 26. September im Rahmen des Reeperbahnfestivals stattfindet. Hier werden Investoren und Startups ins Stundenhotel gesteckt, um optimalerweise ‚leidenschaftlich‘ ins Geschäft zu kommen. Ihr habt ein Startup und auch Lust auf ein Tête-à-tête mit Investoren? Dann einfach weiterlesen!

Moment mal! Das Reeperbahnfestival ist doch ein Musik-Festival, höre ich die Branchenkenner rufen. Richtig, aber in diesem Jahr strecken sich die Fühler des drittgrößten Branchenfestivals in Europa in Richtung Kreativwirtschaft aus und sprechen somit gezielt auch Startups an. Diese Entwicklung gibt Hamburg ein Event mehr, über das sich zu sprechen lohnt!

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Crowdfunding – so geht’s!

Crowdfunding - das Hamburger Startup Wechselwild will damit die neue Schmucklinie finanzieren

Crowdfunding – das Hamburger Startup Wechselwild will damit die neue Schmucklinie finanzieren

Crowdfunding – ein Begriff der eng mit seinen Erfolgsstories in der Startup- und Kreativ-Welt verknüpft ist: AoTerraProtonet, Sugarshape, störsender.tv um nur einige zu nennen. Wer viele geniale Ideen hat, aber zu wenig Geld, um sie umzusetzen, hat mittlerweile auf diversen Internet-Plattformen die Möglichkeit das fehlende Investment von der Crowd zu bekommen. Eine Welteroberungs-Anbahnungs-Idee hatten auch Sebastian Schäder und Edin Zekanovic vom Hamburger Startup Wechselwild: Um ihren Traum von einer Schmucklinie mit tauschbaren Wechselbildern wahr werden zu lassen, fehlte es an Kapital. Wechselwild produziert bereits seit 2009 gemeinsam mit Ihrer kreativen Community von 3500 Designern magnetische Wechselbilder für ihre Gürtel und Caps.

Jetzt soll die Schmucklinie die Herzen der Mädels höher schlagen lassen und über eine startnext-Kampange finanziert werden. Ich habe das Team ein wenig bei der Konzeption der Kampagne unterstützt und durfte dabei hinter die Kulissen schauen. Dafür gibt es jetzt für Euch die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne!

Wir waren die Social Media Week

Die Social Media Week zieht für eine Woche in die Hansestadt und begeistert die Teilnehmer. Foto: Anton Ahrens (http://instagram.com/anton_ahrens)

Ihr kennt das: Erst kann man etwas kaum erwarten, und dann, ehe man sich versieht, ist alles vorbei. Die Social Media Week (kurz auch smwhh) hat Hamburg fünf Tage lang erfasst, ordentlich durchgewirbelt und hinterlässt nun ein Trupp Social Media Interessierte benommen aber glücklich zurück. Schon Monate vorher markierte im Gritzuhn’schen Familienkalender ein dicker roter Strich was in der KW 8 passiert: Geblockt. Für. Die. Social Media Week! Keine Elternabende, keine Pfannkuchen und keine Fahrdienste. Social Media Urlaub für Mutti.

Sollte es tatsächlich Menschen geben, die wider erwarten nicht mitbekommen haben, was in der letzten Woche in Hamburg los war? Hier seid Ihr goldrichtig! Es folgt eine kurze Übersicht über die Konferenz und eine kleine Kostprobe der besten Events, damit Ihr im nächsten Jahr vielleicht auch mit dabei seid!

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Dreizehn

2013 – wird ein gutes Jahr!

Wir haben einen Weltuntergang und den wohlverdienten Kater von der letzten Nacht lebend überstanden. Hurra, 2013 ist da. Da lohnt es sich doch einmal tief in die leere Kaffeetasse zu schauen: Was bringt das neue Jahr? Mein Bloggervorbild Daniel Rehn hatte bereits die Idee, seine Zeit nicht mit Rückblicken zu verplempern und wagte einen Ausblick ins zukünftige Netzjahr.  Ebenfalls sehenswert: Eine sehr amüsante Jahresvorschau des Bayrischen Rundfunks. Die Redaktion prognostizierte mutig, dass der Berlin-Brandenburg-Flughafen nicht im März fertiggestellt wird, der FC Bayern die Champions League zu Hause gewinnt und Lanz den Weltklimagipfel moderiert. Ich schließe mich nun den Kaffeesatzlesern meines Vertrauens an und wage den Blick voraus. Eines steht jedenfalls unumwunden fest: 2013 wird ein ein Hammerjahr. Für uns alle. Ich hab da so ein Gefühl.

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keeeb mir die Welt

Es gibt viele Möglichkeiten Netz-Inhalte zu ordnen, eine davon ist keeeb.com

Frank Schirrmacher hat uns gewarnt. Der Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und prominente Netzkritiker unkte in seinem Buch ‚Payback‘ über unser Zukunft als Sklaven unserer Computer. Offen gestanden, habe ich das Buch in meiner Netzkind- Starrköpfigkeit höchst unbefriedigt zugeklappt. Allerdings hat sich eine zentrale Aussage festgesetzt:

‚Ich bin noch nicht bereit, den Bankrott zu erklären. Aber ich bin unkonzentriert, vergesslich und mein Hirn gibt jeder Ablenkung nach. Ich lebe ständig mit dem Gefühl, eine Information zu versäumen oder zu vergessen, und es gibt kein Risiko-Management, das mir hilft. (…)’ (S. 15)  (Achtung, echtes Zitat! Für die Jüngeren unter uns, das Buch ist GEDRUCKT, es gibt hierzu keine Verlinkung ;))*

Wer ehrlich ist, der kennt es von sich selbst: Ständig blinkt irgendwo ein rotes Lichtlein auf. Es erinnert uns daran, dass unser Typ gerade im facebook- oder google-Chat gefragt ist. Parallel pingt die Maibox. Eine Nachricht flattert herein und gesellt sich zu den anderen 217. Neugierig und in dem stillen Wissen, dass eine Mail über Leben und Tod entscheiden könnte, öffnen wir sie. Und schwupps, ist der Text verschwunden, den wir gerade gelesen haben. Es ist zum Haare raufen! Gibt es denn keine Lösung für diese Informations-Lawine, abgesehen vom Eremitenleben in einer Tonne? Offline ist doch auch keine Lösung… Die gute Nachricht ist, das Internet bietet viel Raum für neue Ideen. Darunter auch solche, die das Informations-Universum für uns ordnen wollen. So wie keeeb.

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Internet-Insulaner Benjamin Storm

Benjamin Storm, dem Initiator der Internet Insel

Seit einem halben Jahr investiert Benjamin Storm seine gesamte Freizeit für die Idee, aus der Spiegel-Insel den ‚Place-to-Be‘ für Hamburgs Startup- und Internet-Szene zu machen. Die Internet-Insel würde über 35.000 qm bezahlbarer Gewerbefläche für Startups und etablierte Unternehmen bieten und könnte zum pulsierenden Herzen der Hamburger Internet-Branche werden (in meinem letzten Blogpost habe ich Euch das Konzept bereits vorgestellt. Hier findet Ihr den Artikel zur Internet-Insel auf Sinas Welt). In seinem richtigen Leben ist Benjamin Storm selbständiger Unternehmer mit ZEBRA insect screens. Seit April warten der Initiator und die Unterstützer der Internet-Insel auf eine Entscheidung des geheimen Bieterverfahrens, das der Eigentümer eingeleitet hat. Um die Wartezeit etwas zu verkürzen, habe ich Benjamin auf ein Käffchen eingeladen und ihn ein wenig ausgequetscht. Eines wurde in dem Gespräch klar, man muss ein eine gute Prise Humor und Chuzpe haben, um ein solches Projekt auf die Beine zustellen. Benjamin Storm hat von beidem reichlich.

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Startup City Hamburg

Gründerworkshop im betahaus

‚Du immer mit deinem Startup-Dingens, was macht ihr da bloß?’ ‚Netzwerken, Biertrinken und die Weltherrschaft planen, was denn sonst?!’ und so mache ich mich also in freudiger Erwartung auf zum 6. Gründerworkshop ins betahaus. Zugegeben, ich bin ein großer Fan der Hamburger Gründer-Szene, die mich seit dem Startup-Weekend im Mai letzten Jahres in ihren Bann gezogen hat.  Da ein Großteil meines Offline-Bekanntenkreises sich bis heute fragt, was ich da so treibe, bietet es sich gerade zu an, die quirlige Hamburger Startup-Szene einmal vorzustellen und die Möglichkeit zu nutzen, kräftig für das kommende Startup-Weekend am 8. Juni zu werben.

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Krug und gut!

Krug und gut!

Der Krug in der Paul-Roosen-Straße kuschelt sich gemütlich in eine dichte Efeuhecke und versteckt sich dort, bis seine hungrigen Erstbesucher verzweifelt die Nachbarläden abklappern, um rauszufinden, wo denn nun die angesagteste Weinstube Hamburgs zu finden ist. Der ‚Krug‘ verbindet also die Menschen. Draußen wie drinnen. Wir sind eingeweiht und finden den ‚Krug‘ mühelos in brizzeliger Vorfreude auf den Abend.

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Ein Abend in der Bullerei

Das Bullereirad wartet vor der Tür

Ich gebe es zu, ich bin verwöhnt! Mein Mann kocht. Gelegentlich vor Wut aber meistens in seinem Reich – unserer Küche. Es ist schon ein Segen, Paul Bocuse geheiratet zu haben, es hat aber auch erhebliche Nachteile: Man wird pingelig, vor allem wenn man Essen geht und die übersichtlichen Kreationen auf den Restauranttellern lange nicht so gut schmecken, wie zu Hause. Der sparsame Blick des Obers beim „mein Mann kocht das aber besser!“ macht es auch nicht einfacher.

Zum Glück darf ich ab und zu kulinarische Überraschungen erleben,  bei denen auch mein Gatte bewundernd die Augenbrauen hochreisst und zugeben muss: „Der Arsch kann kochen!!“

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